Eigentlich muss die US-Amerikanerin April Hamlin ihre Bloodhound-Hündin "Ludivine" immer dazu motivieren, sich zu bewegen.

Deshalb war die Frau auch ziemlich überrascht, als sie erfuhr, dass ihr Vierbeiner einfach mal so und vollkommen selbstständig einen Halbmarathon mitgelaufen war - und Siebte wurde.

 

Samstagfrüh Hamlin ihre Bloodhound-Hündin für das Morgengeschäft in den Garten. Doch "Ludivine" büxte aus und landete irgendwie bei der Startlinie des Train Trek Half Marathon in Elkmont, mehr als eineinhalb Kilometer entfernt. Und da sie schon einmal vor Ort war, lief die zweieinhalbjährige Hündin den Halbmarathon einfach mal so mit - 21 Kilometer...

 

Halterin erfuhr durch Zielfotos vom Lauf

"Ludivine" kam nach eineinhalb Stunden im Ziel an und landete damit auf dem siebten Platz, sogar eine Medaille wurde ihr überreicht - und all das ohne das Wissen ihrer Besitzerin. Erst als sie SMS von einigen Bekannten mit Fotos der Hündin im Ziel bekam, erfuhr sie von der sportlichen Höchstleistung ihres Lieblings. "Meine erste Reaktion war, dass ich peinlich berührt war und mir Sorgen darum machte, ob sie vielleicht den Läufern in die Quere gekommen sein könnte", so Hamlin.

 

"Sie konnte gut mithalten"

Teilnehmer Tim Horvath lief fast das gesamte Rennen gemeinsam mit "Ludivine" und sagt, dass die Hündin trotz diverser Zwischenstopps - etwa, um an einem toten Hasen zu schnüffeln - gut mithalten konnte. April Hamlin kann es immer noch nicht so ganz glauben: "Normalerweise ist mein Hund total faul!"

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